Von eigenen Gnaden

Arcanum Interdictum! oder: Die Schlacht um Dreitanns Hain

Arcanum Interdictum
oder: die Schlacht um Dreitann’s Hain

Bei Dreitann angekommen ist bereits alles vorbereitet: 20 elfische Bogenschützen haben sich in dem den Hain umgebenden Wald verschanzt, und erwarten weitere Anweisungen der Gefährten. Squeech hat die Zeit genutzt, und den spiralförmig zum Hain auf dem Hügel führenden Weg mit einigen Fallen versehen, und Daevyn hat mit Dreitann’s Hilfe alles bestmöglich für das anstehende Ritual vorbereitet.
Tarmor verliert keine Zeit und versinkt in stiller Zwiesprache mit seinem Herrn Praios in eine Art Trance. Das Ritual hat begonnen!
Wie könnte es auch anders sein lassen die Angreifer nicht lange auf sich warten. Die erste Angriffswelle bilden rund ein Dutzend Orks in Begleitung eines Trolls. Gleich zwei der Orks werden Opfer von Squeech’s Fallen. Die anderen stürmen weiter den Hügel hinauf. Durch die geschickte Platzierung der Fallen versperren diese selbst nach ihrer Auslösung den kürzesten Weg zum Hain auf dem Hügel, und so müssen die brüllenden Unholde Umwege in Kauf nehmen. Lasse stürmt sogleich in Richtung des Trolls, um ihn möglichst weit vom Hain und damit dem Ritual fernzuhalten. Auf ein Zeichen des Thorwalers hin, beginnen die Elfen aus sicherer Entfernung und Deckung heraus die Gegner mit Feuerpfeilen einzudecken.
Tarmor führt derweil unbeirrt sein Ritual fort und wechselt ständig zwischen gemurmelten Liturgien und vollstimmigen Lobliedern auf den Herr der Götter.
Inzwischen sind bereits einige der Orks gefährlich nahe an den Wagen herangekommen, doch Daevyn und Squeech stellen sich ihnen unerschrocken in den Weg. Ob der Überzahl seiner Gegner muss Daevyn auch einige schwere Treffer einstecken, während Squeech ihnen zumeist geschickt ausweichen kann. Dreitann steht hochkonzentriert bei Tarmor, und greift nicht in den Kampf ein. Oder doch? Plötzlich ist ein lautes Knacken wie von berstendem Holz aus dem nahen Wald zu hören. Knarzen wie von einem riesigen Baum der vom Sturm durchgeschüttelt wird schallt durch den Hain. Dann ein lautes Krachen, der Boden bebt. Stille für einen Atemzug. Erneutes Krachen und wieder zittert der Boden unter den Füßen. Am Rande der Lichtung tritt ein riesiges Etwas aus dem Wald hervor und richtet sich zu geschätzten 20 Schritt Größe auf: eine uralte, lebendige Eiche. Eiche Für einen kurzen Moment schauen alle wie gebannt auf den Baum, und manch einer glaubt sogar so etwas wie ein Gesicht auf dem borkigen Stamm erkennen zu können. Der Kampf wird fortgesetzt und von seltsam knackenden und knarzenden Geräuschen begleitet nähert sich die Eiche auf ihren massigen und knorrig-verschlungenen Wurzelfüßen dem Kampfgeschehen. Während Daevyn sich beim Wagen einer Überzahl von Orks erwehren muß, kämpft Lasse verbissen gegen den übermächtig scheinenden Troll. Der kleine Squeech jedoch ergreift die Gelegenheit als die Eiche an ihm vorüber in Richtung des Trolls marschiert: geschickt greift er nach einem der unteren, stabilen Äste, schwingt sich nach oben und verschanzt sich im dichten Blätterdach des Baumes. Dieser widerum scheint seine Äste und Zweige extra für den Hexer zu öffnen, um ihm freie Bahn für dessen Zauber zu gewähren.
Unterdessen rollt vom Fuße des Hügels aus die nächste Angriffswelle in Richtung Wagen.

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Ein weiteres Dutzend stinkender und brüllender Schwarzpelze macht sich an die Erstürmung des Hains. Wieder lassen die Elfen eine Salve von Feuerpfeilen auf die Gegner herabregnen. Daevyn wehrt sich erbittert seiner Haut, Lasse deckt den Troll mit fürchterlichen Hieben ein, und Squeech wirft aus sicherer Deckung einen Zauber nach dem anderen auf die Feinde. Die Eiche versperrt einem großen Teil der Angreifer den Weg zum Wagen, und mit ihren langen Ästen schlägt sie immer wieder und mit großer Reichweite um sich. Tarmor führt unterdessen unbeirrt das Ritual fort. Das nächste Dutzend Orks wird wieder von einem der furchterregenden Trolle begleitet, der sich auch sogleich zu seinem Artgenossen gesellt, um Lasse und der Eiche den Garaus zu machen. Erbittert tobt der Kampf. Orkleichen übersäen den Hügel, und der Thorwaler und der Weißmagier sind schon stark angeschlagen als eine weitere Handvoll Orks zum Kampfe antritt. Beide Trolle konzentrieren sich nun auf die Eiche und decken sie mit fürchterlichen Schlägen ihrer Keulen ein. Noch ist Squeech im Blätterdach des Baumes geschützt und außer Reichweite der Gegner, doch schon bald tut die beseelte Eiche unter den Attacken der Trolle ihren letzten Knarzer. Verlassen von seinem Lebensgeist schlägt der uralte Baum seine Wurzeln tief in den Boden und kann selbst nicht mehr am Kampf teilnehmen. Immerhin bietet er Squeech noch ein klein wenig Schutz, und versperrt außerdem nach wie vor einen der Hauptzugänge zum Hain. Während Lasse unbeeindruckt weiter auf den ersten Troll einschlägt steht es schlecht um Daevyn: von einem halben Dutzend Gegner umringt schwinden seine Kräfte. Sprichwörtlich kurz vor dem Umfallen bäumt er sich jedoch noch einmal auf, und fegt mit einem mächtigen Zauber gleich 6 seiner häßlichen Gegner vom Feld. Dies verschafft ihm dann auch ein wenig Luft, um sich mit Hilfe seiner Heilkünste selbst wieder etwas zu erholen. Vom Rundumschlag des Magiers inspiriert gelingt es auch dem von den 2 Trollen bedrängten Squeech weitere 9 Gegner mit einem einzigen Zauber regelrecht zu zerlegen. Als Lasse kurz darauf dann noch seinen Troll mit einem mächtigen Hieb in die Niederhöllen schickt, gewinnen die Gefährten endgültig die Oberhand. Die verbliebenen Gegner haben keine Chance mehr, sich der geballten Angriffe zu erwehren und liegen schnell tot am Boden.
Tarmor nähert sich derweil dem Ende des Arcanum Interdictum. Dreitann und Davyn können beobachten, wie hell leuchtende, blaue Blitze die das Artefakt haltenden Ketten umspielen. Als die Ketten unter den freigesetzten göttlichen Kräften reißen und auf die Ladefläche des Wagens poltern beginnt das unheilige Artefakt dunkelrot zu schimmern und zu pulsieren. Die blauen Blitze setzen ihren Weg entlang der Ketten fort, bis sie schließlich die ineinander verschachtelten Sphären erreichen. Heftige Windböen lassen die Plane des Wagens flattern, und ein lauter werdendes Quietschen und Kreischen ist zu vernehmen. Als die blau leuchtende göttliche Kraft die Kugeln erreicht steigern sich die begleitenden Geräusche zu einem infernalischen und qualvollen Crescendo. Die blauen und roten Lichter treffen unter Getöse aufeinander und leuchten blendend hell auf, so daß alle ihre Augen schließen müssen. Dann wird es still im Hain. Als die Freunde ihre Augen wieder öffnen liegen die Reste der Ketten und Halteringe schwarz verfärbt auf dem Boden des Wagens. Die Sphären sind verschwunden. Es ist vollbracht! Schwer angeschlagen sinken die Gefährten auf die Knie oder lehnen sich am Wagen an und sammeln Ihre Kräfte.
Doch die Ruhe ist trügerisch… .

Comments

Info:

EPIC!
Der ‘Volley of Arrows’ hat hier gute Dienste geleistet, und etliche Minions von der Karte gefegt. Der Warden und der Ersatz für den Warlord (‘Arborean Plant Terror’) haben sich mit den Trollen beschäftigt, während der Sorcerer mit seinem ‘Chaos Bolt’ und der Cleric mit ‘keineAhnungwas’ die anstürmenden Minions im halben Dutzend und mehr (!) atomisierten.
Fett, fett, fett!
Nach der Schlacht gelingt dem Warlord dann der Check (2) zur Entzauberung des Gefäßes mit Hilfe des Druiden (2) und des Clerics (+2) relativ locker.

Praesi Praesi

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