Von eigenen Gnaden

Heimkehr

Heimkehr

Fast 3 Wochen sind Tarmor, Lasse und Squeech nun schon unterwegs als Sie die Randgebiete der Wildermark erreichen. Ungefähr zwei Tagesreisen trennen die Drei noch vom Marktflecken Allbrücke, in dessen Nähe Tarmor aufgewachsen ist. Doch statt Vorfreude beschleicht Tarmor ein dunkles Gefühl einer unbestimmten Vorahnung. Seit der Vision hat dieses Gefühl von Tarmor Besitz ergriffen, und in den letzten Tagen, mit dem nahenden Erreichen ihres Ziels, ist dieses ungute Gefühl gar noch angewachsen. “Bald erreichen wir den Waldhof,” läßt Tarmor seine Gefährten wissen, “der letzte Hof vor Allbrücke. Hier können wir noch einmal übernachten und vielleicht sogar Pferde erstehen”.
Einige Biegungen weiter kommt der Hof auch schon in Sicht. Hinter einer großen Pferdekoppel können Lasse und Squeech einen Stall und ein Wohngebäude erkennen. Als Tarmor, der einige Schritt zurückgefallen war, wieder zu den beiden aufschließt erkenne alle Drei die Monstrosität auf der dem Hof gegenüberliegenden Wegseite: eine riesige, wolfsähnliche Gestalt – viel zu groß, um tatsächlich ein “normaler” Wolf zu sein. Als die Gefährten die anderen Gestalten bemerken die um die Gebäude herumschleichen, hat der Riesenwolf sie auch schon gewittert und setzt mit großen Sprüngen auf sie zu.
Den Dreien bleibt nicht viel Zeit. Schnell verteilen sie sich, und nutzen dabei so gut es geht die Möglichkeiten des Terrains aus. Was aus der Ferne ‘lediglich’ wie ein großer Wolf aussah entpuppt sich beim Näherkommen als eine furchteinflößende Kreatur, die nur noch entfernt wie ein wildes Tier sondern mehr wie eine dämonisch mutierte Bestie aussieht. Wolf Während Lasse sich mutig dem geifernden Wesen entgegenwirft und Squeech seine Magie gegen die Kreatur einsetzt, versucht Tarmor nach kurzer Zeit zu Stall und Wohnhaus vorzudringen, wo er weitere Gegner bemerkt hat. Während Tarmor auf seinem Sturm nach vorne bereits von Fernkämpfern beschossen wird, decken Lasse und Squeech den dämonischen Wolf mit verheerendem Schaden ein und bereits nach kurzer Zeit streckt die Bestie alle Viere von sich. Schnell eilen die Beiden Tarmor zur Hilfe, der sich inzwischen mit mehreren Gegnern von insgesamt rund einem halben Dutzend herumschlagen muss. Als die dunklen Schergen, die das Zeichen der siebenstrahligen Krone auf ihren Röcken tragen, den hünenhaften Thorwaler und den magieschleudernden Gnom auf sich zukommen sehen, versuchen die Verbliebenen noch ihr Heil in der Flucht zu suchen.
Am Ende gelingt dies nur einem einzigen Söldner.
Nachdem die Umgebung untersucht und für sicher befunden worden ist betreten die 3 Gefährten das Wohnhaus. Sie treffen nur noch die Bäuerin an, die sich vor dem Überfall der Söldner bereits daran gemacht hatte, mit ihren wenigen Habseligkeiten den Hof und die Wildermark zu verlassen. Tarmor kann der gebrochenen Frau, deren Mann und Sohn in der nähe der Koppel in frischen Gräbern begraben liegen, noch zwei Pfrede abkaufen und einige Informationen entlocken: seit einigen Wochen terrorisieren die dunklen Schergen die Gegend – vielleicht sogar größerer Teile der Wildermark. Nur wenige treten den Söldnern entgegen, wenn auch nicht offen. Die Frau erzählt von Darrag, dem Schmied des Ortes Allbrücke und von Dreitann, dem uralten Druiden in seinem geschützten Hain. Und von den Elfen des Waldes, die der Bäuerin zwar nie so recht geheuer waren, die ihr aber weder jemals etwas angetan haben, noch haben sie den Besatzern nachgegeben. Die 3 Gefährten sind guten Mutes, einen Kontakt zu einem der Widerständler aufbauen zu können.

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Info:

Da gibts eigentlich nicht viel zu erzählen. Alle Beteiligten haben etwas mit ihren Powers herumexperimentiert, und sich ein bißchen “eingeschossen”. Der Encounter war nicht wirklich einfach, aber wohl vom Spielleiter auch als ‘Generalprobe’ gedacht, bevor es dann richtig losgeht.

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Praesi Praesi

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