Von eigenen Gnaden

Nachschlag

Nachschlag

Schwer mitgenommen verschnaufen die Gefährten. Tarmor, der von dem Kampf so gut wie nichts mitbekommen hat, ist als einziger unverletzt. Er nutzt die Gelegenheit, um die am schwersten Angeschlagenen so gut es eben geht zu heilen. Dann läßt ein Geräusch die Freunde aufblicken. Leise zuerst, doch immer lauter werdend erfüllt ein rhythmisches Rauschen die Luft. Wie auf riesigen Schwingen kommt das Geräusch schnell näher, und dann eröffnet sich dessen Ursprung: Am Himmel taucht ein riesiges Geschöpf auf. Als es den Hain überfliegt verdunkelt sich kurz der Himmel, und alle erkennen den Perldrachen, der nach einer langgezogenen Schleife zur Landung auf dem Hügel ansetzt. Ächzend und stöhnend machen sich die Freund bereit für den nächsten Kampf. Das mit geifernden Fängen bewehrte Maul aufgerissen greift der Drache sogleich die ihm gegenüberstehenden Squeech und Daevyn an. Die erwehren sich zunächst so gut es geht ihrer Haut, Lasse drischt einem Berserker gleich auf die schuppige Kreatur ein und Tarmor heilt, was das Zeug hält. Die inzwischen gut eingespielten Kämpfer fügen dem Drachen schweren Schaden zu, und der grünen Bestie gelingt es nicht, entscheidende Treffer zu platzieren. Das Glück auf ihrer Seite landen die Streiter einen Treffer nach dem anderen, und insbesondere Squeech’s magische Blitze treffen ein ums andere Mal und tanzen auf dem Leib des Untiers auf un nieder. Lange kann sich die Kreatur nicht der verheerenden Angriffe erwehren, und nach erstaunlich kurzer Zeit liegt der geschuppte Leib leblos am Boden. Endlich ist es geschafft: die Schlacht ist gewonnen. Ein beinahe epischer Sieg ist errungen, der die Pläne des Feindes sicherlich zunichte gemacht hat. Während die toten noch (mit Erfolg) nach brauchbaren Utensilien, Waffen und vielleicht sogar Artefakten durchsucht werden, macht sich Squeech unter Anleitung Dreitanns daran, den Karfunkel des Drachen zu bergen. Zwar ist die Angelegenheit etwas ‘blutig’, doch zum Schluß hält der Hexer den heißbegehrten und ungeheuer wertvollen, kirschgroßen Seelenstein in seinen kleinen Händen.

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Praesi Praesi

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