Allbrücke

Allbrücke ist ein kleiner, beschaulicher Ort inmitten der Wildermark. Das Dorf zählt einschließlich einiger außerhalb gelegener Höfe insgesamt knapp 200 Einwohner. Die meisten davon sind Handwerker und Bauern, die ihre Waren und Dienstleistungen den durchreisenden Händlern feilbieten. An einem der wichtigsten Handelswege zwischen der östlichen Küste und Zentral-Garetien gelegen, war Allbrücke vor der Invasion der Armeen des Pilgerers mit der siebenzackigen Krone eine prosperierende Ortschaft. Ehemals konnten Reisende und Händler hier mittels einer Seilfähre über den schnell fließenden Dergel übersetzen. Vor rund 20 Jahren taten sich die Allbrücker zusammen, und erbauten direkt neben der Fähre eine stabile, steinerne Brücke über den Fluß, der ansonsten auf viele Meilen flußauf- und -abwärts nur sehr schwierig zu überqueren war. Die Fähre gibt es auch heute noch – jedoch hat sie für die Dörfler nur noch nostalgischen Wert. Sie wird trotzdem liebevoll instand gehalten, und mit einem jährlichen Brückenfest nach dem Frühjahrshochwasser gedenken die Einwohner des Ortes den Anfängen ihres bescheidenen Wohlstandes.
Seitdem die östlichen Küstengebiete jedoch unter der Knute der siebenstrahligen Krone ächzen herrscht Anarchie in der Wildermark. Nur noch die mutigsten Reisenden und die verwegensten Händler wagen sich auf den Weg hierher. Der Baron der Burg Harkwold tut sein Möglichstes, um das Gebiet zu sichern, doch sind seine Mittel und die Anzahl seiner Streiter sehr begrenzt.
Und seit Neuestem stehen die dunklen Schergen in unmittelbarer Nähe zur Ortschaft und haben offensichtlich finstere Pläne… .

Allbrücke

Von eigenen Gnaden Praesi Praesi