Die Brücke

Auf Grund des stetig wachsenden Stromes von Händlern und Reisenden entschieden sich die Einwohner von Allbrücke vor rund 20 Götterläufen, die Fähre über den Dergel durch eine massive, steinerne Brücke zu ersetzen. Trotz der finanziellen Unterstützung durch den damaligen Baron von Harkwold dauerten die Bauarbeiten weit über ein Jahr. Auf der Nordseite der Brücke wurde zeitgleich ein dreigeschossiger Zollturm errichtet, in dem seither von Ortsfremden der mehr symbolische Brückenzoll von einem Kreuzer pro Bein und Rad erhoben wird. Die Einnahmen hieraus gehen zu gleichen Teilen an die Dorfgemeinschaft und den Baron von Harkwold, die auch gemeinsam für die Instandhaltung des durchaus imposanten Bauwerks aufkommen. Das eigentliche “Geschäft” liegt jedoch in dem großen Standortvorteil, den sich Baronie und Dorf mit der schnellen und sicheren Überquerungsmöglichkeit des Flusses geschaffen haben: die zusätzlichen Einnahmen der Allbrücker für ihre Waren und Dienstleistungen und die stark gestiegenen Handels- und Warenzölle für die Baronie betragen ein Vielfaches des vergleichsweise spottbilligen Brückenzolls!
Die Brücke besteht aus 2 steinernen Bögen, deren Mittelpfeiler auf einer künstlich befestigten Insel in der Mitte des Dergel aufsetzt. Eine natürliche, felsige Untiefe im Fluß dient hierzu als Fundament. Im Bereich des Mittelpfeilers sorgen spitze Ausbuchtungen zu beiden Seiten für Ausweichmöglichkeiten bei Gegenverkehr. Entlang der Brückenränder verlauft eine knapp schritthohe, steinerne Brüstung.

Die Brücke

Von eigenen Gnaden Praesi Praesi